Unser Schulethos

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Unser Schulethos

Eltern- und Lehrerfassung

4. Fassung / Stand: 09.12.2002 / * weibliche Formen sind stets mit eingeschlossen

Wir als Lehrer, Schüler, Eltern und Mitarbeiter* der Schule am Katzenberg in Adendorf, Schule ohne Rassismus, sind uns bewusst, dass wir eine Verantwortung dafür haben, dass das gemeinsame Leben, Lehren und Lernen gelingt.


I. Von der Würde
Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar. Gegenseitige Achtung basiert auf der Anerkennung der Gleichwertigkeit der Menschen, unabhängig von Unterschieden, Wissen, Kenntnissen, Fähigkeiten und sozialer Stellung, Aussehen, Herkunft sowie religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen. Zur Voraussetzung einer guten Beziehung gehört es, die Achtung in Wort und Tat zum Ausdruck zu bringen, in der Art zu sprechen, in der Bereitschaft zum Zuhören und in dem Verständnis für die Gefühle der anderen.

II. Vom Respekt und der Selbstachtung
Jeder bemüht sich, jeder Person mit Respekt zu begegnen, auch sich selbst. Selbstachtung besagt auch, dass man sich nicht durch Zwang in den Dienst anderer stellen lässt, dass man zu seiner Meinung steht, ohne sich in Machtkämpfe verwickeln zu lassen. Respekt vor dem anderen bedeutet auch, dass man schwächere oder jüngere Menschen nicht ausnutzt oder andere bestraft, weil sie die eigenen Vorstellungen nicht akzeptieren. Jeder bemüht sich, den anderen nach diesen Prinzipien des Respekts zu behandeln, selbst dann, wenn der andere es nicht tut.

III. Von der Freiheit und der Verantwortung
Die Schule gibt Lehrern und Schülern Freiheit in dem Maß, in dem Verantwortung getragen werden kann. Jeder, der die Vorteile dieser Schule genießt und seine Rechte wahrnimmt, sollte ebenso die sich daraus ergebenden Pflichten erfüllen. Wer mitentscheidet, übernimmt auch Verantwortung. Wer Regeln anerkennt und befolgt, kann in diesem Rahmen Freiheit beanspruchen.

IV. Vom sozialen Handeln
Alle bemühen sich um Freundlichkeit, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft. Jeder versucht den anderen so zu behandeln, wie er behandelt werden möchte, und dort Hilfe zu leisten, wo ein anderer Hilfe benötigt.

V. Von den Räumen
Wir gestalten unseren Lebensraum Schule so, dass wir uns alle wohl fühlen. Jede Klasse trägt zur Gestaltung und Pflege der Einrichtung, der Gebäude und des Geländes bei. Müll wird weitestgehend vermieden bzw. getrennt.

VI. Vom Lernen
“Hilf mir es selbst zu tun” ist einer der wesentlichen Grundsätze, den wir beim Lehren und Lernen an unserer Schule besonders berücksichtigen wollen. Jeder ist für sein Lernen selbst verantwortlich. Lehrer geben hierzu Anregungen und Hilfestellungen. Das Lernen kann nur mit dem eigenen Kopf, den eigenen Händen, dem eigenen Herzen stattfinden.

VII. Vom Gelingen
Jeder ist für das Gelingen von Schule und Unterricht verantwortlich. Wir bemühen uns bestmögliche Leistungen zu erreichen und andere Leistungen anzuerkennen. Jeder Schüler, jeder Lehrer bemüht sich, sich so zu verhalten, dass der Unterricht konstruktiv mitgestaltet wird.

VIII. Vom Streiten miteinander
Gewalt ist keine Lösung. Wir bemühen uns unsere Konflikte gewaltfrei und fair zu regeln. Wer kritisiert, sollte sich im klaren sein, was er mit dieser Kritik verbessern will. Dann hilft Kritik allen. Wer kritisiert, sollte darauf achten, dass er mit seiner Kritik andere Menschen nicht verletzt. Alle sollen lernen, Kritik zu ertragen.

IX. Vom Dienst für die Gemeinschaft
Jeder übernimmt Aufgaben für die Gemeinschaft. Im alltäglichen Schulablauf sind viele kleine Aufgaben zu erledigen. Es ist selbstverständlich, dass sich alle an diesen Ämtern beteiligen.

X. Von der Zusammenarbeit
Die Schule braucht das Vertrauen und die Mitarbeit von Lehrern, Schülern, Eltern und weiteren Mitarbeitern. Damit Schule gelingt, müssen Elternhaus und Schule möglichst eng zusammenarbeiten; dazu gehört auch eine beständige häusliche Unterstützung des Lernens. Die aktive Beteiligung der Eltern an gemeinsamen Vorhaben, Projekten und Festen ist gute Tradition und weiter wünschenswert.

Schülerfassung

Das Zusammenleben an unserer Schule
Ich, als Schülerin bzw. als Schüler der Schule am Katzenberg in Adendorf, will gemeinsam mit den Lehrkräften, den Eltern und Mitarbeitern dieser Schule Verantwortung dafür übernehmen, dass das gemeinsame Leben, Lehren und Lernen gelingt.

I Von der Würde
Ich achte alle Menschen, die an dieser Schule lernen und arbeiten.
Ich verletze niemanden, weder mit Taten, noch mit Worten. Meinungsverschiedenheiten regele ich friedlich. Sollte ich dies nicht alleine schaffen, wende ich mich an eine Person meines Vertrauens.

II Vom Respekt und der Selbstachtung
Ich bemühe mich jeden Menschen zu respektieren, auch wenn er oder sie es nicht tun.
Ich setze vermeintlich schwächere Schüler bzw. Schülerinnen nicht unter Druck.
Ich lasse die Meinung anderer gelten und versuche meine Meinung in angemessener Weise zu vertreten.

III Von der Freiheit und der Verantwortung

Nur wenn ich mich an die Regeln halte und Verantwortung übernehme, kann ich auch Freiheiten beanspruchen.

IV Vom sozialen Handeln
Ich bemühe mich um Freundlichkeit, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft.
Ich grüße nicht nur die mir bekannten Mitschüler und Mitschülerinnen, sondern auch die mir bekannten Lehrkräfte und alle Gäste unserer Schule. Gästen gegenüber bin ich besonders hilfsbereit.

V Von unseren Schulräumen
Ich gestalte mit meinen Klassenkameraden unseren Klassenraum so, dass sich alle darin wohlfühlen.
Ich gehe sorgsam mit der Einrichtung um.
Ich achte auf Sauberkeit in der Schule und auf dem Schulhof.

VI Vom Lernen
Ich bin für mein Lernen selbst verantwortlich.
Die Lehrkräfte helfen mir die vorgeschriebenen Inhalte zu lernen, sie geben mir Hilfestellungen und Anregungen.

VII Vom Gelingen
Ich bereite mich auf den Unterricht vor und gestalte ihn mit.
Ich sorge dafür, dass jeder Schüler im Unterricht lernen kann.
Bei Fehlverhalten muss ich die Konsequenzen tragen.

VIII Vom Streiten miteinander
Gewalt ist keine Lösung
Ich regele meine Konflikte fair und gewaltfrei.

IX Vom Dienst für die Gemeinschaft
Ich übernehme freiwillig Aufgaben in meiner Klasse und für die Schule.
Die Sekretärinnen, der Hausmeister, die Reinigungskräfte und die Mitarbeiterinnen am Kiosk leisten ihrerseits einen Dienst für die Gemeinschaft. Ich trete ihnen respektvoll gegenüber.

X Von der Zusammenarbeit
Ich informiere meine Eltern rechtzeitig über meine Leistungen, Vorhaben, Projekte und Feste in der Schule, damit auch sie sich beteiligen können.